St. Elisabeth Gmünd, FreskoFresko, St. Elisabeth GmündWir laden Sie ein auf eine historische Reise durch die Geschichte von Hospital und Krankenhaus. Von „Apparatemedizin“ über „Kostendruck“ und „Patientenwohl“ bis zu „Zwangsmaßnahmen“ reichen die Debatten rund um die moderne Medizin und Gesundheitsversorgung, die sich in der Institution Krankenhaus spiegeln. Die Wurzeln dieser aktuellen Debatten reichen bis tief in die Hospitalgeschichte. Gleichzeitig kann die gesundheitliche Versorgung einer Gesellschaft als Maßstab dienen, um die grundlegenden Verhältnisse des Zusammenlebens innerhalb dieser Gesellschaft zu veranschaulichen. Nirgendwo lässt sich dies besser studieren, als am Beispiel der institutionellen Versorgung durch Hospitäler und Krankenhäuser, für die bereits aus dem Mittelalter umfangreiches Quellenmaterial vorliegt. Wer entwarf und errichtete die nicht selten großen Anlagen? Wer wurde versorgt? Wie sahen die Pflege und der Alltag im Innern der Anstalten aus? Wie wurden diese Leistungen finanziert?

Mit diesen Fragen unter anderen befasst sich die Deutsche Gesellschaft für Krankenhausgeschichte seit 1963. Neben Historiker*innen sind insbesondere Architekt*innen sowie Ingenieur*innen sowie Ärzte und Ärztinnen als Mitglieder hier organisiert – aber die Gesellschaft ist selbstverständlich offen für alle an der Hospital- und Krankenhausgeschichte Interessierten. Unsere Gesellschaft versteht sich als Plattform für alle Forschungen und Initiativen zur Hospital- und Krankenhausgeschichte und fördert Bestrebungen, historisch bedeutsame Hospital- und Krankenhausgebäude als Denkmäler zu erhalten. Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns an!

Jährlich veranstaltet die Gesellschaft Symposien und Exkursionen, die neben einem wissenschaftlichen Programm ein umfangreiches Besichtigungsprogramm mit fachkundigen Führungen umfassen.

Alle zwei Jahre erscheint unser Jahrbuch Historia Hospitalium. Neben einem Schwerpunktthema umfasst es Berichte über die Tagungen und Exkursionen sowie Buchbesprechungen zu wichtigen Neuerscheinungen im Bereich der Hospital- und Krankenhausgeschichte.

Ebenfalls in einem zweijährigen Turnus verleiht die Gesellschaft ihren Förderpreis für eine wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Hospital- und Krankenhausgeschichte. Ausgezeichnet werden insbesondere Qualifikationsarbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Besonders freuen wir uns darüber, wenn Sie sich nach Lektüre dieser Seiten dazu entschließen wollen, mehr über die Gesellschaft zu erfahren, auf unsere nächste Tagung zu kommen oder unser Jahrbuch Historia Hospitalium zu abonnieren – am einfachsten, indem Sie Mitglied bei uns werden. Herzlich willkommen!